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Was die Polizei zum Taschenalarm sagt.

Was die Polizei zum Taschenalarm sagt.

Fast jeder Shop schreibt, die Polizei empfehle Taschenalarme. Das stimmt sogar, nur steht an derselben Stelle noch etwas anderes, das seltener zitiert wird: eine Bedingung, und ein deutlicher Rat gegen etwas, das viele stattdessen einstecken. Hier steht, was die polizeiliche Kriminalprävention tatsächlich schreibt.

Ein Taschenalarm hängt an einem Schlüsselbund.

Wovon die Polizei abrät, und das überrascht viele

Der erste Teil der Empfehlung richtet sich nicht auf das, was man mitnehmen soll, sondern auf das, was man weglassen soll. Die polizeiliche Kriminalprävention schreibt: « Die Polizei rät deshalb dringend vom Mitführen jeglicher Arten von Waffen ab. Auch zu Verteidigungszwecken sollten Waffen, wie zum Beispiel Messer und Pfefferspray, nicht mitgeführt werden. »

Die Begründung steht daneben und ist keine juristische: Waffen zu tragen « bietet keine Sicherheit, sondern kann die Gefahr sogar erhöhen ». Es geht also nicht darum, ob etwas erlaubt ist. Pfefferspray gegen Menschen bewegt sich in Deutschland in einem eigenen rechtlichen Rahmen, und diese Frage ist hier gar nicht das Thema. Die Polizei sagt etwas anderes: selbst wenn Sie es dürfen, raten wir davon ab.

Schrillalarm oder Taschenalarm: was sie stattdessen nennt

Direkt im Anschluss folgt die Alternative, und sie wird beim Namen genannt: « Als Alternative zu Messern, Pfefferspray etc. bietet sich ein sogenannter Schrillalarm (oder Taschenalarm) an, insbesondere dann, wenn sich noch weitere Personen im Umfeld aufhalten. »

Die Begründung ist mechanisch und kommt ohne jedes Versprechen aus: « Denn mit dem Auslösen des Alarms erklingt ein lauter schriller Ton, der Umstehende auf das Geschehen aufmerksam macht. » Kein Wort davon, dass jemand flieht. Kein Wort davon, dass die Situation endet. Der Ton macht andere Menschen auf etwas aufmerksam, mehr steht dort nicht, und mehr sollte auch niemand hineinlesen.

  • Kein Waffencharakter, also keine Eskalationsstufe
  • Nichts, was Ihnen abgenommen und gegen Sie verwendet werden kann
  • Wirkt über die Umstehenden, nicht über die Angreiferin oder den Angreifer
  • Ausdrücklich als Alternative genannt, nicht als Ergänzung zur Waffe

Der Halbsatz, den fast niemand mitzitiert

« Insbesondere dann, wenn sich noch weitere Personen im Umfeld aufhalten. » Das ist die Bedingung, und sie steht nicht zufällig dort. Ein Schrillalarm arbeitet nicht auf die Person zu, die vor Ihnen steht. Er arbeitet auf alle anderen zu.

Daraus folgt die ehrliche Grenze: In einer belebten Straße, einem Hausflur, einer U-Bahn-Station, einem Parkhaus mit Publikum kann ein Ton sehr viel bewirken. In einer leeren Straße um vier Uhr morgens bleibt derselbe Ton genau das, ein Geräusch. Wer einen Taschenalarm kauft und glaubt, damit sei die Frage erledigt, hat die Empfehlung nur halb gelesen.

Das ist kein Argument gegen das Gerät. Es ist das Argument dafür, es dort einzuordnen, wo es hingehört: als eine Maßnahme unter mehreren, neben dem Weg, den Sie wählen, und neben den Menschen, die wissen, wo Sie sind.

Was die Empfehlung praktisch bedeutet

Aus dem, was dort steht, lassen sich ein paar nüchterne Konsequenzen ableiten. Ein Gerät, das in der Tasche liegt, erfüllt die Bedingung nie, denn bis Sie es gefunden haben, ist die Szene vorbei. Es gehört an den Schlüsselbund oder an den Riemen, dorthin, wo die Hand ohnehin hingeht.

Und es muss auslösen, ohne dass Sie zielen müssen. Ein Bügel, den man nach oben zieht, verlangt weniger Feinmotorik als ein kleiner Knopf, und Feinmotorik ist genau das, was unter Anspannung als Erstes nachlässt.

Der Rest ist Gewöhnung. Ein Gerät, das Sie einmal ausgelöst haben, kennen Sie; eines, das noch originalverpackt ist, ist im entscheidenden Moment ein fremder Gegenstand.

  • Am Schlüsselbund, nicht auf dem Grund der Tasche
  • Auslösen ohne zielen zu müssen
  • Einmal bewusst ausgelöst haben, bevor es darauf ankommt
  • Als eine Maßnahme unter mehreren verstehen, nicht als Lösung

Wo OYA in diesem Bild steht

OYA ist ein solcher Taschenalarm: ein Zug am Bügel, eine Sirene mit 130 dB. Ist ein Telefon per Bluetooth gekoppelt, wird zusätzlich der native SOS-Ruf des Telefons ausgelöst und eine Standortnachricht an die gewählten Notfallkontakte geschickt.

Was OYA nicht ist, gehört zur selben Auskunft: keine Waffe, keine Notrufzentrale, kein Abonnement, keine Sturzerkennung, und ohne gekoppeltes Telefon bleibt allein die Sirene, die niemanden benachrichtigt. Die Bedingung der Polizei gilt für dieses Gerät genauso wie für jedes andere: der Ton wirkt über die Menschen, die ihn hören.

Der Standortteil ist der einzige Punkt, an dem ein gekoppeltes Gerät über den reinen Ton hinausgeht. Er ersetzt keine Umstehenden, aber er erreicht Menschen, die gerade nicht in der Straße stehen.

Noch offene Fragen?

Empfiehlt die Polizei wirklich einen Taschenalarm?

Ja. Die polizeiliche Kriminalprävention nennt ihn wörtlich als Alternative zu Messern und Pfefferspray, mit dem Zusatz « insbesondere dann, wenn sich noch weitere Personen im Umfeld aufhalten ». Die Empfehlung ist also ausdrücklich, aber an eine Bedingung geknüpft.

Warum rät die Polizei von Pfefferspray ab?

Nicht in erster Linie aus rechtlichen Gründen, sondern weil das Mitführen von Waffen nach ihrer Einschätzung « keine Sicherheit bietet, sondern die Gefahr sogar erhöhen kann ». Es geht um die Eskalation und darum, dass ein Gegenstand auch gegen die Person verwendet werden kann, die ihn trägt.

Hilft ein Taschenalarm auch in einer leeren Straße?

Deutlich weniger, und das steht so in der Empfehlung. Der Alarm macht Umstehende aufmerksam; sind keine da, bleibt der Ton ein Geräusch. Ein Gerät, das zusätzlich einen Standort an gewählte Kontakte schickt, erreicht in diesem Fall wenigstens Menschen außerhalb der Straße.

Ist ein Taschenalarm in Deutschland erlaubt?

Ja. Ein Schallgerät ist keine Waffe, und die Polizei nennt es gerade deshalb als Alternative. Es braucht weder eine Erlaubnis noch ein Mindestalter, und es darf überall mitgeführt werden.

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Petit mais Puissant. Alarme discrète et super Efficace. Je rentre souvent chez moi tard le soir et je me sens maintenant un peu rassuré. En cas de problème ça sonne super fort, ça clignote, et surtout ça alerte directement mes proches. Idéal pour faire fuir les vilaines gens ! Je recommande.
Marc B. · Bewertung auf Französisch verfasstProdukt kostenlos erhalten

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